#8 - Allianz für Entwicklung und Klima

Guten Morgen!


Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in Koopertion mit dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine Plattform ins Leben gerufen.


Die Plattform bzw. das Projekt heißt Allianz für die Entwicklung und Klima und wurde im Herbst 2018 gegründet. Ziel der Allianz ist es, beim Erreichen der Klimaziele des Pariser Abkommens von 2015 und den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen zu unterstützen. Staatliche Anstrengungen alleine werden nicht ausreichen, um diese Ziele zu erreichen. Deshalb richtet sich die Allianz für Entwicklung und Klima an Privatpersonen, Vereine, Institutionen und Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen.


Mittlerweile hat sich ein Unterstützerkreis von 800 Mitgliedern gefunden. Gemeinsam werden zertifizierte Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert. Diese Klimaschutzprojekte stärken die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die Lebensumstände der Menschen vor Ort werden verbessert, und der Umweltschutz vorangebracht.


Im Gegenzug für die Kompensationsleistungen von CO2-Emissionen durch ausgewählte Klimaschutzprojekte werden Klimaschutzzertifikate ausgestellt. Durch die Zertifikate wird ein Engagement zur Kompensation von CO2-Emissionen nachgewiesen. Langfristiges Ziel ist es, CO2-Emissionen zu vermeiden, zu verringern und zu kompensieren, bis eine Klimaneutralität erreicht ist.


Die Plattform der Allianz für Entwicklung und Klima bietet Zugang zu 26 unterschiedlichen Klimaschutzprojekten bzw. Kompensationspartnern. Die Klimaschutzprojekte unterstützen z.B. den Einsatz und die Verbreitung von Erneuerbaren Energien sowie den Schutz und die Wiederaufforstung von Wäldern. Es gibt auch Programme zur Regeneration von Ackerböden und die Umstellung auf klimafreundliche Technologien in der Landwirtschaft.


Im Jahr 2019 wurden durch die Unterstützer der Allianz für Entwicklung und Klima ca. 2,5 Millionen Tonnen CO2 durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Durch die Kompensationsmaßnahmen wurden hauptsächlich Klimaschutzzertifikate nach dem Gold Standard (GS) und dem Verified Carbon Standard (VCS) erworben. Die Gelder für die Kompensationsmaßnahmen flossen in erster Linie in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, den Schutz und die Wiederaufforstung von Wäldern, sowie in die Renaturierung von Mooren.


aquila green solutions wird Anfang 2021 der Allianz zur Entwicklung und Klima beitreten, und den Umwelt- und Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern.

Auf bald! Bernhard


Hier findest Du die Quellen, die für diesen Artikel verwendet wurden, abgerufen am 09.12.2020:


[1] Homepage Allianz für Entwicklung und Klima

https://allianz-entwicklung-klima.de/


[2] United Nations - Department of Economic and Social Affairs - 17 Goals

https://sdgs.un.org/goals


[3] Allianz für Entwicklung und Klima - Überblick Kompensationspartner

https://allianz-entwicklung-klima.de/projekte/kompensationspartner/